TOBIAS RÜGER

Radio-Runde Neues Frankfurt

 

Bild Francois Klein | FAZ, 07.01.2020

 

Die Radio-Runde Neues Frankfurt ist eine Reihe von in historischem Rundfunkformat produzierten Sendungen. Dafür werden Texte und Musik von Persönlichkeiten der 1920er-Jahre, also der Pionierzeit des Mediums, verwendet.

 

Den Anfang machte am 19. August 2919 die Sendung aus dem Deutschen Architekturmuseum »Der neue Mensch und die neue Musik«. Dabei sind zwei historische Figuren, der Stadtbaurat Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky, Gestalterin der Frankfurter Küche, in einem Vortrag aufeinandergetroffen.

 

Darauf folgte am 21. November 2019 im Rahmen der Hindemith-Tage ein Disput zwischen Paul Hindemith und Theodor W. Adorno im Kuhhirtenturm.

Mit PUSCHAN MOUSAVI-MALVANI (als Hindemith) und MICHAEL QUAST (als Dr. Wiesengrund-Adorno).

 

Am 20. Mai 2020 wurde aus der Frankfurter Volksbühne die Folge »Das neue Hören und das neue Sehen« gesendet — Kompositionen und Erläuterungen von Dr. Theodor Wiesengrund-Adorno zur Hörkultur des Rundfunks und Betrachtungen von Gisela Freund zu Fotografie und Gesellschaft.

Mit MICHAEL QUAST (als Dr. Wiesengrund-Adorno), MIRIAM UMHAUER (als Gisela Freund) und GERHARD SCHROTH (als Pianist).

 

Die vierte Folge,»Die neuen Mittel künsterischer Gestaltung«, zur Rationalisierung im Bauwesen, der Bedeutung des klingenden Tons für das Hören sowie einer Einführung in die technischen Grundlagen und spielpraktischen Möglichkeiten des Theremins wurde am 11. Januar 2021 gesendet. 

Mit ALEXANDRA BENTZ (als Gertrud Grunow), PHILIPP HUNSCHA (als Prof. Gropius) und MARTIN LEJEUNE (als Theremin-Meister).


Die Reihe wurde bislang mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, dem Kulturdezernat Frankfurt am Main, der Initiative KulturzeiterIN, sowie dem Forum Neues Frankfurt verwirklicht und von Radio X ausgestrahlt.

 

 
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